Letzten Sonntag haben irgendwelche Leute Steine in das Fenster von Nachbarn geworfen.
Montag Abend haben mich paar Jugendliche nach einer Zigarette gefragt, bischen geplaudert und dann wollten sie meinen ganzen Tabak haben. Hab ihnen dann erklaehrt, dass ich das nicht so sehe und dann war auch gut.
Letzte Nacht haben sich in unserer Strasse die Nachbarn angeschrien und ueber die Strasse gejagt … und heute morgen war dann das Haus von ihnen abgebrannt …

11 comments
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29. Oktober 2008 um 14:23
salome
Krasse Geschichte mit dem abgebrannten Haus.. Hier werden auch immer mal wieder Leute ins Koma oder ins Jenseits geprügelt wenn sie, nachdem sie ne Zigarette abgegeben haben, sich weigern, die ganze Box nachzuliefern… Wie hast du’s bloss geschafft deinen Tabak zu behalten?
29. Oktober 2008 um 16:51
Mirko
Stimmt schon … hier eigentlich auch. Gestern haben „sie“ in einem anderem Viertel ein Auto angezuendet, dann die feuerwehr gerufen und dann die Feuerwehrleute beim loschen mit Steinen und Flaschen beworfen.
Woanders haben „sie“ bei zwei Blinden an der Tuer geklingelt, die beiden verpreugelt und 20 Pfund geklaut …
Schon seltsam …
Eine Bekannte meinte Gestern auch, dass ich mich nicht ueber die Zigaretten aergern sollte … sondern froh sein kann … hmmm.
Seit dem ich meine Arbeit fuer die Uni abgegeben habe, fange ich an meine Nachbarschaft mal warzunehmen … schon krass wo ich wohne … =)
29. Oktober 2008 um 17:44
olli
als ich insg. zwei jahre in bristol gewohnt hab, hab ich auch einiges erlebt:
-direkt vor der tür wurde ein sechzehnjähriger erstochen
-mein corsa wurd dreimal geknackt (radio usw raus)
-ein assi nachbar wirft abends faustgroße steine auf unser haus weil unsere musik zu laut ist (wir waren ne 4er wg)
-und fast jedes wochenende eine schlägerei mit polizei, ambulance usw im umkreis von ca 2 km
einfach scheisse sowas… aber seitdem achte ich darauf wo ich hinziehe. sowas solls in deutschland ja auch geben…
29. Oktober 2008 um 22:05
chrissi
hmmm…willkommen in UK..!
..das war aber wohl doch nicht der Gummihandschuh nachbar, oder???
29. Oktober 2008 um 23:13
chris.tine f
Hey Mirko,
Klaus und ich haben in dem knappen Jahr in „rh18 5hw“ und Umgebung auch harte Sachen erlebt.
Die Welt ist so voller Negativ-Schlagzeilen, da mag ich jetzt keine Details auf Deinem Blog von mir geben.
Aber eines ist sicher: Jesus war bei uns und hat uns durch diese Wüste begleitet, amen!!
@ chrissi: an den Gummihandschuh Typen musste ich auch gleich denken, hmm …
@ mirko: abgebranntes Haus, hmmm, glaub ich, dass Du da ins grübeln kommst…
Segen dir
30. Oktober 2008 um 06:54
Mirko
es war der gumminhandschuh nachbar … keine ahnung ob denen was passiert ist oder nicht … habe keine infos über den brand gefunden.
es gibt ja überall assige viertel, wo leute eben so leben – überall. die kids sind sozial anders aufgewachsen als eben der grossteil der gesellschaft (wobei ich behaupten mag, dass der assoziale teil immer größer wird) …
die frage die ich mir stelle ist: wegziehen ist nicht die lösung … aber wir lebt man denn jesusmäßig in solchen vierteln.
hat jemand da berichte von bestehenden projekten irgendwo auf der welt? wenn es ein ort zum salz und licht sein gibt, dann doch in solchen gegenden, oder?
vor zwei wochen hatte ich mich 9 monatiges jubiläum hier und ich hatte mich dann gefragt, was nun nach 9 monaten „geboren“ wurde … mal schauen.
30. Oktober 2008 um 08:00
katja
hej mirko,
momentan wohne ich nicht mehr in so einem viertel, hab ich aber mal vor einigen jahren. wir hatten nur ein bisschen kontakt mit nachbarn … vor allem bei einer älteren frau hat das bedeutet, dass meine mitbewohnerin sie bei bedarf zur haltestelle gefahren hat, wir haben manchmal für sie eingekauft, und einmal war es sogar nötig, einen krankenwagen zu rufen.
inzwischen gibt es in dem viertel ein soziales projekt, das von christen gestartet wurde: http://www.lighthouse-ev.de/.
30. Oktober 2008 um 10:30
Silas
Schon lustig, bin am Sonntag auch von zwei betrunkenen Jugendlichen angehalten worden. Der eine hat nach ner Kippe gefragt, der andere hat zugetreten weil ich keine hatte. War aber auch nichts weiter.
Mein Fazit war, dass man als Nichtraucher doch gefährlicher lebt, wobei sich das ja nach deiner Story wieder relativiert…
Hm, schon komisch.
Denke in solchen Situationen ist Jesus näher als man denkt. Und schneller.
30. Oktober 2008 um 13:58
bender
naja… gibts denke ich echt überall…
hamburg ist ja z.b. auch nicht ohne…
in der kneipe unter mit sind ständig kloppereien oder ich komm aus der tür und die bullen stehen gerade davor und haben jemanden am wickel… kürzlich haben sie da nen typen geschnappt der wohl n paar einbrüche am start hatte… messerstecher-geschichten und willkürlich begonnen schlägereien hörste auch immer wieder aus dem stadtteil, deswegen jetzt ja auch komplettes waffenverbot auffem kiez und in st georg…
vor kurzem auf nem konzert auch fast ohne grund in ne schlägerei geraten mit reingezogen worden, nur weil da einer bock auf alarm hatte
denke jede grössere stadt hat auf jeden fall so ihre ecken…
naja.. haus anzünden ist aber schon krass…
ansonsten denk ich dass es gerade cool ist wenn wir als christen auch in solchen ecken leben… hab gerade wieder gemerkt dass die leute z.b. auf stpauli echt offen sind für gott usw.
30. Oktober 2008 um 19:31
Peter
Hey Mirko, hier ein Bericht über ein Jesusmäßiges Projekt in solch einer Gegend. Nachzulesen in dem Buch von Matthew Barnett: „Dream Center L.A. – Die Gemeinde, die niemals schläft“ (Verlag: ASAPH; ISBN: 978-3-935703-86-4; Preis: 9,95 Eur)
Der junge Pastor Matthew Barnett träumte von einer Kirche, die rund um die Uhr und an jedem Tag des Jahres geöffnet sein und den Hoffnungslosen die Gute Nachricht greifbar nahebringen würde. Heute leitet er diese Gemeinde, die „Los Angeles International Church“, bekannt auch als „Dream Center“ – die Gemeinde, die niemals schläft.
Untergebracht in einem ehemaligen Krankenhaus mitten in einem sozialen Brennpunkt der Innenstadt von L.A., bietet das Dream Center heute über 200 verschiedene Dienste an, die sich an den offenkundigen Nöten der dort lebenden Menschen ausrichten: Armenspeisungen für zehntausend Bedürftige, wöchentlich 40 Gottesdienste in verschiedenen Sprachen, Wohneinheiten für Menschen, die ihre Alkohol- oder Drogensucht bekämpfen wollen und ein Wohnheim für gefährdete Jugendliche, eine Auffangstation für gescheiterte Glückssucher aus Hollywood … Beeindruckend und begeisternd!
2. November 2008 um 14:40
Björn S.
Gegenüber von mir ist ein Lebenshilfe (Behinderten) Wohnheim. Dort fand gestern eine Feuerwehrübung statt. Die Einsatzwagen parkten direkt bei mir vorm Haus und man kam ins Gespräch. Zuerst dachte ich es wäre ein Brand im Gange. Aber es war zum Glück nur eine Übung.
Gott sei Dank!
Björn