Es gab ja vor kurzem in Frankfurt den Polizeichef, der einem Gefangenen Folter androhte damit er verrät, wo das von ihm entführte Kind sei.
Also an sich ein verständlicher Grund – jemand Folter androhen, um das Leben eines Kindes zu retten …
Auf der anderen Seite ist die Würde des Menschen unantastbar und somit darf es keinerlei Gründe geben, die Folter rechtvertigen …
Intressantes Thema – wo ich finde es nicht wirklich leicht ist, einen klaren Gedanken zu bekommen …

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19. Mai 2005 um 21:14
Katja L.
Hi Mirko!
Ja, du hast recht, es ist kein einfaches Thema! Ich finde den Artikel auf http://www.amnesty.de dazu aber ziemlich gut und nachdenkenswert.
Grade auch folgenden Absatz:
„Wer fordert, dass es Polizeibeamten in einer Notsituation möglich sein muss, einem Verdächtigen Gewalt anzutun oder anzudrohen, um beispielsweise Informationen von ihm zu erlangen, setzt sich – entgegen der bestehenden internationalen und nationalen Gesetzeslage – dafür ein, dass Folter staatlich erlaubt wird. Historische Erfahrungen zeigen, dass Folter niemals auf Einzelfälle begrenzbar ist, so genau sie auch geregelt sein mögen. Wird Folter einmal erlaubt, werden bald die Grenzen ihrer vermeintlichen Regulierung überschritten. Dem zugelassenen Einzelfall folgt der nächste Einzelfall; die Folteranwendung wird zur allgemeinen Praxis. Der Rechtsstaat untergräbt dadurch seine Legitimationsbasis. “
(http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/windexde/KA2005023)
Naja, mir liegt das Thema Menschenrechte (aber auch verfolgte Christen etc.) halt sehr am Herzen…
Also, falls du (oder andere hier) an einem weiteren Austausch zu diesem Thema interessiert sein solltest- fänd ich cool!:)
LG Katja:)